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Ralf Pfau

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Dies ist unser Weg die Hauptschnellstraße unseres Nervensystems zu erwecken und zu beleben.

Für die Wirbelsäulenatmung atme über die Stirn und die Mitte des Kopfes ein. Dabei stellst Du dir vor, Du gehst mit dem Bewusstsein durch die Wirbelsäule hinunter bis zum Steißbein-Beckenbodenbereich. Ausatmen, Du gehst du durch die Wirbelsäule wieder nach oben und durch die Mitte des Kopfes und die Stirn nach vorne.

Du kannst das ja auch gleich ausprobieren. Im Sitzen, Liegen oder Stehen oder notfalls auch beim Autofahren mit offenen Augen kannst du dir vorstellen, dass du mit der Einatmung Licht und Energie einatmest über die Stirn in die Mitte des Kopfes, Wirbelsäule nach unten bis zum Steißbein-Beckenbodenbereich und mit der Ausatmung über Steißbein, Kreuzbein, Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule, Halswirbelsäule, Mitte des Kopfes, Stirn weit nach vorne.

Meditation

1.Verlangsamung der Atmung.
Wir nehmen sie nur bis zum langsamsten Rhythmus, der gleichzeitig angenehm ist, zurück. Dazu gehört auch ein tieferes Atmen, bei dem wir mehr Luft einatmen und auch mehr Luft ausstoßen, als bei einer normalen Atmung. Wir atmen also langsamer und tiefer und achten dabei auf Bequemlichkeit.

2.Vorstellen des Wirbeläulennerv / Sushumna
Nerv in Form einer winzigen Röhre von der Größe eines Fadens, der vom Beckenboden bis zum Zentrum zwischen den Augenbrauen verläuft. Das Perineum ist die Stelle unten zwischen den Genitalien und dem Anus, die wir auch die Wurzel nennen. Das Zentrum der Brauen ist der Punkt zwischen den Augenbrauen, der manchmal auch als drittes Auge bezeichnet wird. Der Nerv geht von unten bis zum Zentrum des Kopfes und wendet sich dort nach vorn zu den Brauen.

3.Atmen entlang des Nervs
Einatmung von der Wurzel zu den Brauen
Ausatmung von den Brauen zur Wurzel
Visualisiere den Wirbelsäulennerv und verfolgen ihn mit deiner langsamen tiefen Atmung. Es ist normal, wenn wir uns in andere Empfindungen, Gedanken oder Gefühle verlieren. Geschieht dies, werfen wir den Prozess der Wirbelsäulenatmung einfach wieder an.

4.Im Groben reicht. Nicht jeder Bereich ist konkret spürbar.
Das Verfolgen des Nervs muss nicht konkret sein. Es besteht keine Notwendigkeit, uns bei unserer Visualisierung anzustrengen oder zu kämpfen. Hauptsache, wir kommen bei der Beendigung des Einatmens an den Brauen und bei der Beendigung des Ausatmens an der Wurzel an. Wie wir genau hin und zurückgelangen ist weniger wichtig als unser müheloses Wandern von einem Ende zum anderen, während wir langsam und tief atmen.

5.An Blockaden sanft vorbeiatmen.
Es kann schwierig sein beim Wandern entlang des Nervs ein bestimmtes Gebiet ihres inneren Körpers zu durchqueren. Diese sind neurobiologische Beschränkungen. Und können kann überall auftreten – im Becken, Solar Plexus, Herzen, in der Kehle oder im Kopf.  Geh einfach mit unserer Aufmerksamkeit und unserem Atem daran vorbei – locker und leicht daran vorbeigehen. Vertrau darauf, dass sie diese Blockaden mit der Zeit der Übung von alleine aufläsen.