Raum

Raum

Raum-Meditationen

Raum Meditationen Anna Trökes

Die Meditationspraxis

Die Anleitungen, die ich besonders geeignet finde, um in diese Erfahrung der Einheit zu kommen, sind alle den Methoden des „Yoga der Energie“ entlehnt, so wie ich es über viele Jahre hinweg in der „Académie de Yoga de l’Énergie“ in Frankreich gelernt habe.

Meditation über die Verbindung des äußeren und inneren Raumes über den Atem Kommen Sie in einen aufrechten und bequemen Sitz Ihrer Wahl. Schließen Sie die Augen. Werden Sie sich Ihrer inneren vertikalen Achse bewusst, die Ihren ganzen Körperraum von den Wurzeln bis zum Scheitelpunkt durchzieht. Sie gibt Ihnen aus der Mitte heraus Stabilität und Halt. Entspannen Sie Ihren inneren Raum. Stellen Sie sich vor, dass Sie in Ihren inneren Raum einatmen und in den äußeren Raum, der Sie umgibt, wieder ausatmen. Nehmen Sie ganz bewusst die Luft aus dem äußeren Raum ein und füllen Sie damit Ihren inneren Raum. Atmen Sie so ganz bewusst in Ihrem Rhythmus einige Male ein und aus, und verbinden Sie so diese beiden Räume. Dann lassen Sie Ihren Atem fein und frei weiterfließen. Meditieren Sie über die Empfindung, wie Ihr Atem unablässig die beiden Räume miteinander verbindet. Meditieren Sie auch über die Empfindung, wie die Luft des Außenraums in Sie strömt, zu Ihrer Luft wird, die jede Zelle nährt, und wie dieses Innere / Ihr Inneres mit dem Atem wieder nach außen strömt. Meditieren Sie über den Atem, der unablässig den Außenraum und unser Innerstes miteinander verbindet. Meditation über die Verbindung von innen und außen durch die Haut Kommen Sie in einen aufrechten und bequemen Sitz Ihrer Wahl. Schließen Sie die Augen. Werden Sie sich Ihrer inneren vertikalen Achse bewusst, die Ihren ganzen Körperraum von den Wurzeln bis zum Scheitelpunkt durchzieht. Sie gibt Ihnen aus der Mitte heraus Stabilität und Halt. Entspannen Sie Ihren inneren Raum. Werden Sie sich bewusst, dass Ihre Haut diesen inneren Raum wie eine Membran umhüllt. Diese Membran ist durchlässig und stellt unablässig über die Poren der Haut eine Beziehung zwischen unserer Innenwelt und der Außenwelt her. Stellen Sie sich vor, dass Sie in Ihrem inneren Raum einatmen und durch die Poren ausatmen in den äußeren Raum, der Sie umgibt. Dann atmen Sie im äußeren Raum ein und – über die Poren – aus in den inneren Raum. Atmen Sie ganz bewusst in Ihrem Rhythmus einige Male über die Poren ein und aus und verbinden Sie so diese beiden scheinbar getrennten Bereiche. Dann lassen Sie Ihren Atem fein und frei weiterfließen. Meditieren Sie über die Empfindung, wie „es“ weiter über Ihre Haut atmet und auf diese Weise die beiden Räume zu einem einzigen Raum werden. Meditieren Sie über die Empfindung, wie sich Ihr Innen und Ihr Außen miteinander verbinden. Meditation über die innere Atmung in jeder Zelle allen Seins Für diese Meditation ist es günstig, wenn Sie sich vor eine Topfpflanze setzen, oder wenn Sie auf einen Baum, ein Tier oder etwas anderes Lebendiges schauen können. Kommen Sie in einen aufrechten und bequemen Sitz Ihrer Wahl. Schließen Sie die Augen. Werden Sie sich Ihrer inneren vertikalen Achse bewusst, die Ihren ganzen Körperraum von den Wurzeln bis zum Scheitelpunkt durchzieht. Sie gibt Ihnen aus der Mitte heraus Stabilität und Halt.

Entspannen Sie Ihren inneren Raum. Werden Sie sich bewusst, wie der Einatem über die sich immer feiner verästelnden Atemwege bis zu jeder Zelle strömt und sie mit der Lebensenergie Prana nährt. Meditieren Sie eine Weile über die Empfindung, wie jede Zelle Ihres Körpers atmet und mit dem Prana pulsiert. Dann öffnen Sie die Augen und werden Sie sich bewusst, wie das Lebewesen, auf dem nun Ihr Blick ruht, auf seine Weise atmet. Werden Sie sich bewusst, wie sie beide die Luft, die Sie atmen, miteinander teilen – von der Luft, die von außen hereinströmt, bis in jede Zelle.

Meditation über den alles verbindenden Prana

Werden Sie sich bewusst, dass die Luft, die Sie atmen, wahrscheinlich schon unendlich oft die Erde umrundet hat und dass sie schon von unzähligen Lebewesen ein- und ausgeatmet worden ist. Meditieren Sie über diese alles verbindende Kraft des Prana. Werden Sie sich bewusst, dass dieser Prana auch den gesamten Kosmos durchdringt, und wie er über unseren Atem eine Beziehung zwischen den Weiten des Kosmos und jeder kleinen Zelle unseres Körpers und den Zellen eines jeden Lebewesens herstellt. Meditieren Sie über die unendliche Einheit – in der nichts je getrennt sein kann.

Quelle: Evernote-Notizen THEMEN 2, S. 14-16

Ein Moment. Eine Perspektive. Vielleicht ein anderer Blick.

Weitere Vertiefungen zu Raum